Am Tag der offenen Tür …

Gießener Anzeiger Lich 20.02.2018

Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Lich am Tag der offenen Tür vielseitig und kreativ

LICH – (atb). Ihren Tag der offenen Tür feierte die Dietrich-Bonhoeffer-Schule gleich im Anschluss an die feierliche Übergabe des Schildes „Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage“. Vorgestellt wurden die Ergebnisse aus der vergangenen Projektwoche.

Tim Baum zeigte eindrucksvoll, dass man in einem Schulgebäude durchaus fliegen kann: „Ich bin nur einmal gegen eine Wand geflogen“, gab der 15-Jährige grinsend zu. Sonst sei es immer gelungen. Janis Wagner vom Aufbauteam freute sich über einen reibungslosen Ablauf. Der 17-Jährige engagierte sich außerdem im Verkauf am Würstchenstand.

Das Thema Lebensmittel tauchte mehrfach auf. Neben Stärkungen, zu denen auch selbst gebackener Kuchen und Getränke gehörten, wurde Kräuterbutter selbst gemacht. Der Lehrer und Gesundheitsbeauftragte Bernhard Krehnig zeigte, wie man Cola selber machen kann. Der Anteil an rund 18 Kräutern sei recht gering, erklärte der Naturwissenschaftler. Der Anteil an Zucker hingegen sehr hoch. Um ihn hatte sich in einem der naturwissenschaftlichen Räume eine Menschentraube gebildet, als er vom Markenwert des Produktes berichtete.

Film geht nach Afrika

Die Schüler der kooperativen Gesamtschule führten Chemieexperimente durch, die Daz-Klasse hatte einen Stand, an dem auch Hennah-Malerei angeboten wurde. Es gab selbst erstellte Lesezeichen, die in den neuen Gebäuden der Schule angeboten wurden.

Die Redakteure der Schülerzeitung verkauften ihr neuestes Heft und gaben stolz Informationen dazu. Ein Film vom Leben der deutschen Schüler wurde gezeigt, bei dem auch eine Drohne zum Einsatz kam. Der Film soll an die Schüler einer afrikanischen Schule gesendet werden, um zu zeigen, wie man hierzulande lebt.

Außerdem unterhielten die Chöre der Schule auf der Bühne im Foyer mit vielen Stücken. Die Zuschauerstühle waren regelmäßig zu den Aufführungen voll besetzt. Wer sich ein genaueres Bild der Schule, etwa gemeinsam mit dem eigenen Nachwuchs machen wollte, konnte dies ihm Rahmen von Führungen, die regelmäßig durchgeführt wurden, tun. Der Tag dauerte bis in den Nachmittag hinein.