Handballerinnen wieder für Deutsche Meisterschaften in Berlin qualifiziert …

Dass die Handballerinnen der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich in der Region eine Macht sind, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Jetzt nahmen wieder zwei Teams nach Turniersiegen bei den Kreis- und Regionalmeisterschaften an den Hessenmeisterschaften teil. Die Mädchen der Jahrgänge 2002 und 2003 errangen dabei einen respektablen und leistungsgerechten fünften Platz, die jüngeren Mädchen holten sensationell zum vierten Mal hintereinander (!) die Hessenmeisterschaft und sind damit nach dem vergangenen Jahr erneut für die Deutschen Meisterschaften in Berlin qualifiziert.

Die älteren Mädchen starteten mit einer 4:7-Niederlage gegen die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule aus Kassel in das Turnier in Offenbach. Nach einem knappen Erfolg (15:14) gegen die Eichendorffschule aus Kelkheim-Münster war der Traum vom Halbfinale noch realisierbar, aber eine knappe 12:14-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen das Franziskaner-Gymnasium aus Großkrotzenburg bedeutete schließlich Platz 3 in der Gruppe und Platz 5 im Endranking. Lehrer-Coach und mazedonische Ex-Nationalspielerin Andrijana Atanasoska bescheinigte ihrem Team eine gute Leistung und hob den tollen Einsatz von einigen angeschlagenen Spielerinnen hervor. Letztendlich zeigt auch die Niederlage mit nur zwei Toren gegen den späteren Hessenmeister, wie hoch die Leistungsdichte auf Landesniveau ist.

Für die DBS spielten: Anne Umbreit, Antonia Mulch, Helene Bodach, Sophia Tapp, Emily Walter, Nele Liebich, Mara Sorge, Marie Truckenmüller, Jil Jackl, Livia Gleim

Den Vogel schossen wie im vergangenen Jahr die Mädchen der Wettkampfklasse III der Jahrgänge 2004 und 2005 ab. Das Turnier im nordhessischen Gensungen und Felsberg war hochklassig besetzt und so nahm sich die Mannschaft vor, die Etappen nach Berlin Schritt für Schritt zu gehen und dies gelang hervorragend. Bereits die ersten beiden Gruppenspiele gegen das Starkenburggymnasium aus Heppenheim (16:05) und gegen die Bardoschule aus Fulda (10:2) aber zeigten der Mannschaft und den Coaches Ulli Will (HSG Hungen/Lich) und Janina Köhler (DBS Lich), dass wieder mit unseren Mädels zu rechnen ist. Beim letzten Gruppenspiel gegen die Dreieichschule aus Langen war die Halbfinalteilnahme bereits gesichert und die Konzentration ein wenig weg, sodass hier nur ein knapper 8:7-Sieg gelang und damit der Gruppensieg gesichert wurde.
Das Halbfinale gegen die Carl-von-Weinberg-Schule aus Frankfurt (17:4) war kein echter Prüfstein und so wartete im Finale die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule aus Kassel auf die Licher Mädels. Schnell zogen die Spielerinnen um Leni Nathes, Gretha Nau und Selina Lotz auf 4:1 davon, zur Halbzeit war beim 5:4 allerdings noch alles offen. Schnelles Tempospiel in der zweiten Hälfte ermöglichte dann aber auch im Finale einen in dieser Höhe verdienten 15:10-Sieg der Licherinnen, die somit zum zweiten Mal hintereinander an den Deutschen Meisterschaften vom 07.-11.Mai 2019 in Berlin teilnehmen dürfen.

Für die DBS spielten: Leni Nathes, Alesia Grieb, Lotte Bodach, Sophie Chlibow, Gretha Nau, Rika Schneider, Luise Bodach, Celine Thiel, Marie Menne, Hazami Khattab, Helen Toews und Selina Lotz