Schüler*innen stellen „Außergewöhnliches“ auf die Beine…

Im Rahmen der Licher Kulturtage stellen Schüler*innen bei den Schaufensteransichten ihre im Kunstunterricht gestalteten „Beine“ im Sanitätshaus Frohn aus.

Entstanden ist das Projekt auf Anregung von Lehrerin Vera Hienz nach der gründlichen Entrümpelung des Kunstnebenraumes, wo 10 weiße Beine von Schaufensterpuppen gelagert waren. Zu schade um sie wegzuwerfen, ließen sich einige Gruppen der Klasse R9a begeistern, sich der künstlerischen Gestaltung der Beine zu widmen. Passend dazu standen die diesjährigen Schaufensteransichten mit dem Thema „Außergewöhnlich“ an und es wurde auch gleich der passende Ausstellungsort, das Sanitätshaus Frohn, gefunden. Die Mitarbeiter des Sanitätshauses waren direkt begeistert von der Idee.

Nun denn, an die Arbeit! Zunächst machten sich die Schüler*innen mit ihrem Bein „vertraut“. Ideen wurden gesammelt, etwas „auf die Beine zu stellen“, die „Beine in die Hand zu nehmen“ für die Kunst. Anregungen, die Beine in Art eines Künstlers zu gestalten, ergaben ein Hundertwasser- und ein Mondrianbein. Die Mehrzahl der Schüler*innen hatte aber kreative eigene Pläne für die Gestaltung ihres Beines. Ein Fußballbein mit echtem Schuh, ein Zebrabein mit dazugehörigem Kopf, zwei Galaxybeine, um die Planeten kreisen und Glücksbeine in Anlehnung an den St. Patricksday. Ein ganz besonders zum Sanitätshaus Frohn passendes Bein erinnert an ein kunstvoll gestaltetes bewegliches Bein.

Arrangiert um einen Bistrotisch, an dem die Beine rundherum befestigt und mit Luftballons geschmückt wurden und in einem bereitgestellten Regal eingebaut, waren die „Beine“ ein echter Hingucker der Schaufensteransichten. Die Besucher waren begeistert von der Idee und Gestaltung, das Werk bekam großen Applaus. Sogar eine Anfrage, eines der Beine zu erwerben, wurde geäußert. Neben all den anderen Künstlern, die von Malerei über Grafik, Skulptur bis zu Handwerkskunst schon eine breite Palette hochwertiger Kunst zeigten, ließen sich die Schülerarbeiten durchaus sehen. Auch die Anna-Freud-Schule beteiligte sich dieses Jahr mit aussagekräftigen Masken.

Insgesamt ein gelungenes Projekt, das nach zwei Wochen nun zum Abschluss kommt. Was anschließend mit den Beinen geschehen soll, wo sie in welcher Form in der Schule präsentiert werden könnten, steht noch in den Sternen, vielleicht gibt uns eines der Galaxybeine eine Antwort??

Anregungen diesbezüglich können gerne weitergegeben werden!

Leider ist die Aktion nun vorbei, mal sehn ob nächstes Jahr wieder eine Klasse mit neuen, frischen Ideen dabei ist ?!

Die Klasse R9a mit V. Hienz