„Junge Ingenieure“ gewinnen beim Wettbewerb der IngKH ...

Erste Ideenskizzen, Statikversuche, Bau von Schablonen, Belastungstest und Weitenmessung, all dies ging im letzten Halbjahr der Fertigstellung der mit Zusatzstunden gebauten Modelle zum diesjährigen Wettbewerb der Ingenieurkammer Hessen mit Sitz in Wiesbaden voraus.

Zu bauen war das Modell einer Skischanze! 16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 wagten sich an diese „Ingenieursaufgabe“, Herausforderungen waren durch die Vorgabe der Abmessungen und dem Einhalten eines bestimmten „Absprungwinkels“ (genau 11°) sowie dem Belastungstest mit einer 0,5 l PET-Flasche gegeben. Auch das zu verwendende Material beschränkte sich auf Papier, dünne Pappe, max. 7mm Holzstäbchen und dünne Schnur! Wie kann man das stabil bekommen, so dass die Anlaufbahn für die Skispringer nicht schwingt, sich nicht biegt oder gar bricht? Viele Tüfteleien waren im Gange, um mit so wenig Material wie möglich eine sichere und zudem auch noch optisch reizvolle Schanze zu bauen. Am Ende der Flugtest mit einer Glasmurmel, der bei allen Modellen über die 70 cm Marke hinaus ging!

Abtransport nach Wiesbaden und Warten! Und nun der ersehnte Erfolg für 3 junge Ingenieure, die einen Preis gewonnen haben! Welcher Platz, das erfahren sie erst bei der leider nur kleinen Preisverleihung am 8. April in Wiesbaden.

Das Modell „Sheeshanze“ der Brüder Daniel und Sebastian Böning (G 10 a), mit nur wenigen, dünnen Stäbchen und Schnur scheint die Bahn fast zu schweben!

Das Modell „Fächerbahn“, erbaut von Louis Schäfer aus der R9a, fast nur mit gefaltetem Papier, das an Flügel erinnert, erhält seine Bahn die nötige Stabilität!

Ein toller Erfolg und vielleicht ein Anstoss, einmal eine Ingenieurlaufbahn einzuschlagen, die Grundidee für diesen Wettbewerb! Herzlichen Glückwunsch!

Ein großes Lob geht auch an alle anderen „Erbauerteams“, die mit viel Einsatz und tollen Ideen am Werk waren.

Gez. V. Hienz

 

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