Latein

Lich liegt heute mitten in Deutschland – vor 2000 Jahren lag es am Rand des Römischen Reiches, das weite Teile Europas und des Mittelmeerraums umfasste. Latein bietet den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zur europäischen Kultur und Geschichte.

Latein wird an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule als zweite Fremdsprache ab der Klasse 7 für die gymnasialen Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Um die Einwahl in eine Fremdsprache zu erleichtern, gibt es im Jahrgang 6 die Möglichkeit, im Kurs „Schwerpunkt Sprache“ in alle angebotenen Fremdsprachen in einem Schuljahr hinein zu „schnuppern“.

Nach fünf erfolgreichen Unterrichtsjahren erwerben die Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 11 an einer weiterführenden Schule das Latinum.

Wie sieht der Lateinunterricht aus?

An der Dietrich-Bonhoeffer-Schule benutzen wir das neue Lehrwerk „Via mea“, das viel Begleitmaterial bietet. Die Unterrichtssprache ist Deutsch und im Mittelpunkt steht die Beschäftigung mit Texten. Grammatik ist wichtig, aber wie in jeder anderen Sprache sind Vokabeln das Wichtigste. Sie tragen die Informationen, die im Unterricht besprochen, mit der Gegenwart verglichen und bewertet werden: Wie sah der Schulalltag in Rom aus? Wie lebte man in einer Großstadt? Welche Freizeitaktivitäten gab es? ...

Um den Schülerinnen und Schülern diese Welt nahe zu bringen, finden jährlich Fahrten nach Xanten (Archäologischer Park), Trier (Porta Nigra) oder zum Römerkastell Saalburg statt. Durch den Vergleich mit anderen Kulturen werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, über die eigene Kultur und Gesellschaft nachzudenken und sie zu hinterfragen.